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Beim DGB-Dortmund liegen die Nerven blank – Kritikern droht der DGB bei der 1.-Mai-Demo mit Räumung durch die Polizei

„Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten – dabei hilft der DGB!” und „Klassenkampf statt Standort-Nationalismus“

Diese Losungen im Demonstrationszug zum 1. Mai 2018 auf einem Banner der „Gruppe K“ forderte den DGB – Dortmund dermaßen heraus, dass er die Entfernung des Banners aus dem Demonstrationszug verlangte. Die Forderung zur Beseitigung des Banners wurde massiver, in dem der DGB laut Zeugen sich auf sein Hausrecht bei der Veranstaltung bezog und mit Räumung durch die Polizei drohte. Als die Bannerträger sich der Forderung durch die DGB-Offiziellen nicht beugten, griffen die DGB – Ordner ein. Als die „Gruppe K“ sich weiter weigerte, bildeten die Ordner eine Menschenkette, um ein Weitergehen der Bannerträger zu verhindern. Die Gruppe konnte dann aber geschickt ausweichen, indem sie beide Seiten der Kette umging.

Der DGB rief dann tatsächlich die Polizei zu Hilfe, die aber nicht eingriff, weil viele Demonstranten sich blockübergreifend und lautstark darüber empörten, dass der DGB die Polizei gerufen hatte, um gegen die eigenen Mitglieder vorzugehen. Daraufhin weigerte sich die Polizei die Räumung vorzunehmen und ließ den Demonstrationszug weiterziehen, denn die Veranstalter hatten sich blamiert und mussten einlenken.

Das war eine Premiere des DGB – Dortmund und ganz starker Tobak: Er setzt die Polizei gegen seine eigenen Mitglieder ein, wenn ihm deren Meinung nicht passt! Beim DGB-Dortmund liegen die Nerven blank – Kritikern droht der DGB bei der 1.-Mai-Demo mit Räumung durch die Polizei weiterlesen