Schlagwort-Archiv: Öffentlicher Dienst

Personalreport Öffentlicher Dienst 2016: weniger Beschäftigte – mehr Unsicherheit

logo_wirsindeswert_stempel_mit_oed_kleinMit dem jährlich erscheinenden Personalreport bietet der DGB einen Überblick über lang- und kurzfristige Personalentwicklungen im öffentlichen Dienst.

4,65 Millionen Menschen arbeiten im öffentlichen Dienst, das sind zwei Millionen weniger als noch 1991. Gleichzeitig haben geringfügige Beschäftigungen, Befristungen und Teilzeit zugenommen. Für die Beschäftigten heißt das: Unsicherheit und Arbeitsverdichtung nehmen zu. Das muss sich ändern, auch um die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes zu erhalten. Personalreport Öffentlicher Dienst 2016: weniger Beschäftigte – mehr Unsicherheit weiterlesen

Die Integration der Flüchtlinge braucht leistungsfähige öffentliche Strukturen

BildDas Flüchtlings- und Migrationsthema wirft ein ganz neues Licht auf den Wert einer leistungsfähigen öffentlichen Daseinsvorsorge.

Ohne das ehrenamtliche Engagement so vieler Personen und Organisationen wäre die Aufnahme der Flüchtlinge in einem organisatorischen und humanitären Desaster geendet. Nun wird nochmals deutlich, dass die Aufgaben im gesamten öffentlichen Dienstleistungsbereich nicht mehr erfüllt werden können. Das Gerede vom angeblich zu großen öffentlichen Sektor ist ein bisschen leiser geworden, weil jeder Mensch spürt, dass nach aktuellen Schätzungen dem Staat fast 180.000 Beschäftigte, besonders in den Kommunalverwaltungen, fehlen. Die Integration der Flüchtlinge braucht leistungsfähige öffentliche Strukturen weiterlesen

Der Personalratsvorsitzender Pitt Meyer geht in den Ruhestand – aufstehen, überleben und schlafen gehen, das reicht dann nicht

imagesCA8CVWPF47 Jahre lang hatte der Personalratsvorsitzende Pitt Meyer in der Dortmunder Stadtverwaltung gearbeitet. Ende Juni ist er nun in den Ruhestand gegangen.

Das Fazit, das er aus seiner Arbeit zieht, fällt ernüchternd aus. Der WAZ sagte er kürzlich: „Wir reden in der Verwaltung Dinge schön, die sich nicht schönreden lassen“. Und auf die Frage, was er im Ruhestand machen wird, antwortet er: „Aufstehen, überleben, und schlafen gehen“.

Das ist natürlich recht wenig für einen Gewerkschafter, der seine Erfahrungen an jüngere weitergeben könnte und sein Insiderwissen den städtischen Beschäftigten zugutekäme, denn in Dortmund ist man an einem Punkt angelangt, bei dem eine weitere Runde im Sparkurs ausschließlich auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird.

Der Personalratsvorsitzender Pitt Meyer geht in den Ruhestand – aufstehen, überleben und schlafen gehen, das reicht dann nicht weiterlesen