Schlagwort-Archiv: Rechtsterrorismus

Naziterror – als zukünftige Opposition vom Staat hochgepäppelt? Sind die Pannen gar keine Pannen?

VL DO
 

13 Jahre lang zogen die Täter des „Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)“ mordend und raubend durch das gesamte Bundesgebiet, angeblich unerkannt. Die Ermittlungen aller Sicherheitsbehörden waren bisher engstirnig, erfolglos und trugen rassistische Züge. Naziterror – als zukünftige Opposition vom Staat hochgepäppelt? Sind die Pannen gar keine Pannen? weiterlesen

Neonazis – immer wieder Dortmund

Keine Stadt in NRW ist so oft Zielscheibe rechtsextremer Straftaten gewesen, wie Dortmund. 131 politisch motivierte Delikte von Rechts registrierte das Landeskriminalamt dort im ersten Halbjahr 2012 – darunter Volksverhetzung, Körperverletzung und Sachbeschädigung. WAZ 13.08.2012

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In Dortmund gründete sich ein nordrhein-westfälischer Landesverband der Partei „Die Rechte“. Als Vorsitzender wurde Dennis Giemsch gewählt. Er galt als wichtigster Kopf der Neonazi-Gruppe „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO), die von NRW-Innenminister Ralf Jäger im August verboten worden war. Giemsch war in der Vergangenheit auch als Anmelder und Organisator zahlreicher Neonazi-Aufmärsche in Dortmund in Erscheinung getreten. Auch Landesvize Michael Brück kommt aus der Führungsriege des NWDO.  Quelle WAZ

Bild: VL Stadt Do

 

erschienen im Info-Brief November 2012

Rechtsterrorismus auch in Dortmund

Bild: VL Stadt DO

Anfang November 2011 erschreckten Meldungen von der Enttarnung dreier Nazi-Terroristen aus Thüringen die bundesdeutsche Öffentlichkeit. Nach und nach erfuhr man, dass die drei auch für die Mordserie an neun türkischen und griechischen Kleinunternehmern in  verschiedenen deutschen Städten in den Jahren 2001 bis 2006, sowie für den Mord an einer Polizistin in Reutlingen 2006, die Verantwortung trugen. Vielen ist nicht bekannt, dass es in den 1970er und 1980er Jahren schon einmal eine Gewaltwelle der extremen Rechten in der alten Bundesrepublik gegeben hatte: Stichworte wie Brandstiftungen durch  Manfred Roeder, Wehrsportgruppe Hoffmann oder der Bombenanschlag beim Münchner Oktoberfest. Vielen ist auch nicht bekannt, dass seit 1990 über 180 Tote durch extrem rechte und rassistische Gewalt zu beklagen sind.

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