Was hatte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske bei den Bilderbergern zu suchen?

Für viele Gewerkschafter war es skandalös, dass der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen der Einladung zur diesjährigen Bilderberg-Konferenz Folge leistete. Einige wollten das gar nicht glauben – für die gab es im Netz ein Foto, das Frank Bsirske bei der Ankunft am Dulles Airport in Washington zeigt. Für die ganz Ungläubigen war dem noch die Telefonnummer beigefügt, unter der man Mister Frank Bsirske im Hotel Westfields Marriott Washington verlangen und zur Teilnahme an der Konferenz persönlich hätte befragen können.

Die Aufregung, nicht nur in Gewerkschaftskreisen, ist verständlich, schließlich möchten alle wissen, was Frank Bsirske bei den Bilderbergern zu suchen hatte.

Bei der Beantwortung der Frage hilft vielleicht mehr Wissen über die Bilderberg – Konferenz

Gegründet wurde der sagenumwobene Klub der Bilderberger, der die Öffentlichkeit bei seinen Treffen ausschließt, im Jahr 1954 von den Gründervätern Denis Healey, Joseph Retinger, David Rockefeller und Prinz Bernhard der Niederlande im Tagungshotel Bilderberg nahe der holländischen Stadt Arnheim.

Vertreter aus Politik, Industrie, Finanzwelt, Medien sowie Bildung, Wissenschaft und Hochadel werden alljährlich geladen, um über aktuelle Themen zu debattieren.

Das offizielle erklärte Ziel des Bilderbergs ist es, den Dialog zwischen Europa und den USA zu stärken, doch waren und sind die Bilderberger immer schon für die Hyperglobalisierung gewesen. Sie sind die Vollstrecker der Ideologie der Ausnutzung von Ungleichheiten auf dem Globus, der Ausbeutung der Beschäftigten für die Profitmaximierung der weltweit agierenden Konzerne, der Steuerhinterziehung und Vermeidung der Einhaltung von Umweltauflagen.

Deshalb, drückt die Frage umso mehr, was macht der „grüne“ Gewerkschaftsvorsitzende Bsirske bei diesen Leuten und warum ist er dabei.
Frank Bsirske war erstmals zur Bilderberg-Konferenz eingeladen worden. Warum gerade er die ersten Tage im Juni im luxuriösen Westfields Marriott Hotel von Chantilly in der Nähe von Washington D.C. verbringen durfte, erklärte die Dienstleistungsgewerkschaft so: Frank Bsirske „wolle sich mit seinen Positionen an einem Gedankenaustausch beteiligen“.

Mehr werden wir auch nicht erfahren, denn was genau zwischen den Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Militär und Wissenschaft besprochen wird, bleibt geheim und die Teilnehmer sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Was wir aber wissen ist, dass die Bilderberg-Konferenz der Bilderberg eine Schöpfung der NATO ist und darauf abzielt, die „Leader“ zu überzeugen und durch sie die öffentliche Meinung zu manipulieren, damit sie die Bilderberg-Konzepte annimmt und die Aktionen der Allianz teilt, ganz eng in Zusammenarbeit mit den betreffenden Geheimdiensten.

Die alljährlich stattfindende Tagung von 100 bis 140 Teilnehmern der „westlichen Prominenz“ aus Politik, Wirtschaft und Finanzwelt treffen sich an wechselnden Orten. Dem informellen Treffen umgibt die inszenierte große Geheimhaltung, es gibt weder Pressekonferenzen noch Tagungsprotokolle. Wer an der jährlich stattfindenden Konferenz teilnehmen darf, ist abhängig von einer Einladung durch den Vorsitzenden und die beiden ehrenamtlichen Generalsekretäre, die dann nach Beratung und Empfehlung des Lenkungsausschusses erfolgt.

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt so, dass eine „wohlinformierte, ausgeglichene Diskussion“ über die vorgegebenen Tagesordnungspunkte sichergestellt werde. Bei den Teilnehmern der Bilderbergkonferenz handelt es sich hauptsächlich um die Manager von globalen Konzernen, die die Beschäftigten weltweit ausbeuten.

Seit 1954 besuchten die Konferenz ca. 2.500 Personen. Sie kamen aus 28 Staaten und gehörten etwa 15 internationalen Organisationen an. Seit 1972 nehmen auch Frauen an den Veranstaltungen teil.

Das allgemeine Wissen um die Konferenz gibt keine Antwort auf die eingangs gestellte Frage an Frank Birske.

Vielleicht kann die Finanzierung der Konferenz weiterhelfen

Die Auslagen für das Sekretariat der Bilderberg-Konferenz werden nach eigenen Angaben der Konferenz vollständig durch private Zuwendungen aufgebracht; die Finanzierung der durch die Bewirtung der einzelnen Konferenzteilnehmer entstehenden Kosten verantworten diejenigen Mitglieder des Lenkungsausschusses, die aus dem Land stammen, in dem die Konferenz stattfindet. Die Kosten für die Anreise zur Konferenz sollen die Teilnehmer selbst tragen. Im Jahr 2008 wurde durch abgeordneten watch bekannt, dass die Reisekosten von Eckart von Klaeden (Teilnehmer der CDU) vom Deutschen Bundestag übernommen wurden. Die Kosten für die Sicherheit werden vom Gastland getragen.

Auch hier keine wirkliche Hilfe.

Bei der Suche nach dem Grund der Teilnahme von Frank Bsirske bei den Bilderbergern hilft vielleicht die Einsicht in die Konferenz und der Ablauf dort weiter

Die Bilderberg-Konferenzen dauern in der Regel drei Tage. Im Vordergrund stehen “Fragen der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen”. Was besprochen wird, findet man nicht in einer Abschlusserklärung, nach jeder Konferenz bekommt jeder Teilnehmer sowie alle, die früher an einer Bilderberg-Konferenz teilgenommen haben, ein Protokoll des Treffens zugesandt.

Diese Protokolle sind keine Wortprotokolle, sondern nur Zusammenfassungen der Besprechungen, in denen Aussagen auch niemals einem bestimmten Teilnehmer, sondern immer nur dem Herkunftsland zugeordnet werden. Die Konferenzteilnehmer erhalten zu einem bestimmten Thema je zehn Minuten Zeit für einen Vortrag, wobei eine spezifische Sitzung von einem Berichterstatter begonnen wird, gefolgt von Beiträgen der anderen Teilnehmer. Das sogenannte Steering Committee, also ein Lenkungsausschuss, übermittelt die Diskussionsergebnisse in Form von Synthesen an alle Teilnehmer, die im Laufe des folgenden Jahres die in den Synthesen ausgegebenen Strategien im jeweiligen politischen, unternehmerischen oder sonstigem Umfeld in ihren Heimatländern in praktische Politik umsetzen sollen.

Weil die Debatten in jedem Jahr sehr ähnlich sind, müssen die Gäste gewechselt werden. Doch gibt es immer einen harten Kern, der die Konferenz im Voraus ausgearbeitet hat und dann die Neulinge, denen man beibringt, was derzeit in der atlantischen Allianz angesagt ist.

Von den mehr als 120 Teilnehmern bildet immer ein Drittel den harten Kern, der von der Allianz in Abhängigkeit von ihren wichtigen Beziehungen und ihrer Einflussstärke ausgewählt wird, völlig unabhängig von ihrer Position in der Gesellschaft. Denn so bleiben sie Mitglieder des harten Kerns, auch wenn sie ihre Position wechseln.

Aber wir wissen immer noch nicht, warum Frank Birske dort eingeladen wurde.

Vielleicht hilft die Tagesordnung weiter

  • Trump Verwaltung: ein Zwischenbericht
  • Transatlantische Beziehungen: Optionen und Szenarien
  • Das transatlantische Verteidigungsbündnis: Kugeln, Bytes und Währungen
  • Die Ausrichtung der EU
  • Kann die Globalisierung verlangsamt werden?
  • Arbeitsplätze, Einkommen und die unrealisierten Erwartungen
  • Der Krieg gegen die Information
  • Warum entwickelt sich der Populismus?
  • Russland in der internationalen Ordnung
  • Der Nahe Osten

Das hilft nichts, wir wissen immer noch nicht, warum Frank Bsirske an der Konferenz teilnahm.

Doch könnten die Verschwörungstheorien, die durch die strenge Geheimhaltung der Gesprächsthemen der Konferenzen immer wieder entstehen, etwas weiterhelfen, wie z.B.

  • die Bilderberger strebten eine „Weltdiktatur“ im Sinne einer Neuen Weltordnung an und würden ihre diesbezüglichen Pläne weiterentwickeln,
  • spekuliert wird, ob sie hinter den Morden an Alfred Herrhausen und Olof Palme stecken würden, die sich angeblich gegen sie gestellt hätten,
  • die Ölkrise mit der angeblich die Währung und Wirtschaft der USA gestützt werden sollten und damit verbunden die künstliche Verknappung des Rohöls, sollen auf der Konferenz von 1973 in Saltsjöbaden beschlossen worden sein,
  • die deutsche Wiedervereinigung von 1990 wäre angeblich „beschlossene Sache“ nach der Konferenz 1988 in Telfs-Buchen, zu der auch der damalige Kanzler Helmut Kohl eingeladen worden war
  • der Irakkrieg von 2003, der dadurch ermöglicht worden sei, dass die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ursprünglich Osama bin Laden geltende Aggression der westlichen Welt gezielt auf den insofern unbeteiligten irakischen Diktator Saddam Hussein umgelenkt wurde

oder 1991 nahm Bill Clinton, damals noch Gouverneur von Arkansas, an der Konferenz teil und soll dort auf das Projekt des nordamerikanischen Freihandelsabkommens eingeschworen worden sein.

Auch dies ist bei der Suche nach den Gründen der Teilnahme von Frank Bsirske nicht erfolgversprechend.

Vielleicht hilft die Liste der Teilnehmer weiter

Politiker aus Deutschland machen sich immer schon etwas rar, dieses Jahr nahm von der Regierungsseite lediglich Jens Spahn (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, teil. Die übrigen deutschen Teilnehmer kommen weitgehend aus der organisierten Unternehmerschaft, wie Paul Achleitner (Deutsche Bank), Oliver Bäte (Allianz), Werner Baumann (Bayer), Mathias Döpfner (Axel Springer), Thomas Enders (Airbus), Carsten Kengeter (Deutsche Börse) und Susanne Klatten (SKion). Außerdem war noch Wolfgang Ischinger, der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz und eben der ver.di Vorsitzende Frank Bsirske dabei.

Vorsitz:
Castries, Henri de (FRA), Former Chairman and CEO, AXA; President of Institut Montaigne

Teilnehmer:
Achleitner, Paul M. (DEU), Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
Adonis, Andrew (GBR), Chair, National Infrastructure Commission
Agius, Marcus (GBR), Chairman, PA Consulting Group
Akyol, Mustafa (TUR), Senior Visiting Fellow, Freedom Project at Wellesley College
Alstadheim, Kjetil B. (NOR), Political Editor, Dagens Næringsliv
Altman, Roger C. (USA), Founder and Senior Chairman, Evercore
Arnaut, José Luis (PRT), Managing Partner, CMS Rui Pena & Arnaut
Barroso, José M. Durão (PRT), Chairman, Goldman Sachs International
Bäte, Oliver (DEU), CEO, Allianz SE
Baumann, Werner (DEU), Chairman, Bayer AG
Baverez, Nicolas (FRA), Partner, Gibson, Dunn & Crutcher
Benko, René (AUT), Founder and Chairman of the Advisory Board, SIGNA Holding GmbH
Berner, Anne-Catherine (FIN), Minister of Transport and Communications
Botín, Ana P. (ESP), Executive Chairman, Banco Santander
Brandtzæg, Svein Richard (NOR), President and CEO, Norsk Hydro ASA
Brennan, John O. (USA), Senior Advisor, Kissinger Associates Inc.
Bsirske, Frank (DEU), Chairman, United Services Union
Buberl, Thomas (FRA), CEO, AXA
Bunn, M. Elaine (USA), Former Deputy Assistant Secretary of Defense
Burns, William J. (USA), President, Carnegie Endowment for International Peace
Çakiroglu, Levent (TUR), CEO, Koç Holding A.S.
Çamlibel, Cansu (TUR), Washington DC Bureau Chief, Hürriyet Newspaper
Cebrián, Juan Luis (ESP), Executive Chairman, PRISA and El País
Clemet, Kristin (NOR), CEO, Civita
Cohen, David S. (USA), Former Deputy Director, CIA
Collison, Patrick (USA), CEO, Stripe
Cotton, Tom (USA), Senator
Cui, Tiankai (CHN), Ambassador to the US
Döpfner, Mathias (DEU), CEO, Axel Springer SE
Elkann, John (ITA), Chairman, Fiat Chrysler Automobiles
Enders, Thomas (DEU), CEO, Airbus SE
Federspiel, Ulrik (DNK), Group Executive, Haldor Topsøe Holding A/S
Ferguson, Jr., Roger W. (USA), President and CEO, TIAA
Ferguson, Niall (USA), Senior Fellow, Hoover Institution, Stanford University
Gianotti, Fabiola (ITA), Director General, CERN
Gozi, Sandro (ITA), State Secretary for European Affairs
Graham, Lindsey (USA), Senator
Greenberg, Evan G. (USA), Chairman and CEO, Chubb Group
Griffin, Kenneth (USA), Founder and CEO, Citadel Investment Group, LLC
Gruber, Lilli (ITA), Editor-in-Chief and Anchor „Otto e mezzo“, La7 TV
Guindos, Luis de (ESP), Minister of Economy, Industry and Competiveness
Haines, Avril D. (USA), Former Deputy National Security Advisor
Halberstadt, Victor (NLD), Professor of Economics, Leiden University
Hamers, Ralph (NLD), Chairman, ING Group
Hedegaard, Connie (DNK), Chair, KR Foundation
Hennis-Plasschaert, Jeanine (NLD), Minister of Defence, The Netherlands
Hobson, Mellody (USA), President, Ariel Investments LLC
Hoffman, Reid (USA), Co-Founder, LinkedIn and Partner, Greylock
Houghton, Nicholas (GBR), Former Chief of Defence
Ischinger, Wolfgang (INT), Chairman, Munich Security Conference
Jacobs, Kenneth M. (USA), Chairman and CEO, Lazard
Johnson, James A. (USA), Chairman, Johnson Capital Partners
Jordan, Jr., Vernon E. (USA), Senior Managing Director, Lazard Frères & Co. LLC
Karp, Alex (USA), CEO, Palantir Technologies
Kengeter, Carsten (DEU), CEO, Deutsche Börse AG
Kissinger, Henry A. (USA), Chairman, Kissinger Associates Inc.
Klatten, Susanne (DEU), Managing Director, SKion GmbH
Kleinfeld, Klaus (USA), Former Chairman and CEO, Arconic
Knot, Klaas H.W. (NLD), President, De Nederlandsche Bank
Koç, Ömer M. (TUR), Chairman, Koç Holding A.S.
Kotkin, Stephen (USA), Professor in History and International Affairs, Princeton University
Kravis, Henry R. (USA), Co-Chairman and Co-CEO, KKR
Kravis, Marie-Josée (USA), Senior Fellow, Hudson Institute
Kudelski, André (CHE), Chairman and CEO, Kudelski Group
Lagarde, Christine (INT), Managing Director, International Monetary Fund
Lenglet, François (FRA), Chief Economics Commentator, France 2
Leysen, Thomas (BEL), Chairman, KBC Group
Liddell, Christopher (USA), Assistant to the President and Director of Strategic Initiatives
Lööf, Annie (SWE), Party Leader, Centre Party
Mathews, Jessica T. (USA), Distinguished Fellow, Carnegie Endowment for International Peace
McAuliffe, Terence (USA), Governor of Virginia
McKay, David I. (CAN), President and CEO, Royal Bank of Canada
McMaster, H.R. (USA), National Security Advisor
Mexia, António Luís Guerra Nunes (PRT), President, Eurelectric and CEO, EDP Energias de Portugal
Micklethwait, John (INT), Editor-in-Chief, Bloomberg LP
Minton Beddoes, Zanny (INT), Editor-in-Chief, The Economist
Molinari, Maurizio (ITA), Editor-in-Chief, La Stampa
Monaco, Lisa (USA), Former Homeland Security Officer
Morneau, Bill (CAN), Minister of Finance
Mundie, Craig J. (USA), President, Mundie & Associates
Murtagh, Gene M. (IRL), CEO, Kingspan Group plc
Netherlands, H.M. the King of the (NLD)
Noonan, Peggy (USA), Author and Columnist, The Wall Street Journal
O’Leary, Michael (IRL), CEO, Ryanair D.A.C.
Osborne, George (GBR), Editor, London Evening Standard
Papahelas, Alexis (GRC), Executive Editor, Kathimerini Newspaper
Papalexopoulos, Dimitri (GRC), CEO, Titan Cement Co.
Petraeus, David H. (USA), Chairman, KKR Global Institute
Pind, Søren (DNK), Minister for Higher Education and Science
Puga, Benoît (FRA), Grand Chancellor of the Legion of Honor and Chancellor of the National Order of Merit
Rachman, Gideon (GBR), Chief Foreign Affairs Commentator, The Financial Times
Reisman, Heather M. (CAN), Chair and CEO, Indigo Books & Music Inc.
Rivera Díaz, Albert (ESP), President, Ciudadanos Party
Rosén, Johanna (SWE), Professor in Materials Physics, Linköping University
Ross, Wilbur L. (USA), Secretary of Commerce
Rubenstein, David M. (USA), Co-Founder and Co-CEO, The Carlyle Group
Rubin, Robert E. (USA), Co-Chair, Council on Foreign Relations and Former Treasury Secretary
Ruoff, Susanne (CHE), CEO, Swiss Post
Rutten, Gwendolyn (BEL), Chair, Open VLD
Sabia, Michael (CAN), CEO, Caisse de dépôt et placement du Québec
Sawers, John (GBR), Chairman and Partner, Macro Advisory Partners
Schadlow, Nadia (USA), Deputy Assistant to the President, National Security Council
Schmidt, Eric E. (USA), Executive Chairman, Alphabet Inc.
Schneider-Ammann, Johann N. (CHE), Federal Councillor, Swiss Confederation
Scholten, Rudolf (AUT), President, Bruno Kreisky Forum for International Dialogue
Severgnini, Beppe (ITA), Editor-in-Chief, 7-Corriere della Sera
Sikorski, Radoslaw (POL), Senior Fellow, Harvard University
Slat, Boyan (NLD), CEO and Founder, The Ocean Cleanup
Spahn, Jens (DEU), Parliamentary State Secretary and Federal Ministry of Finance
Stephenson, Randall L. (USA), Chairman and CEO, AT&T
Stern, Andrew (USA), President Emeritus, SEIU and Senior Fellow, Economic Security Project
Stoltenberg, Jens (INT), Secretary General, NATO
Summers, Lawrence H. (USA), Charles W. Eliot University Professor, Harvard University
Tertrais, Bruno (FRA), Deputy Director, Fondation pour la recherche stratégique
Thiel, Peter (USA), President, Thiel Capital
Topsøe, Jakob Haldor (DNK), Chairman, Haldor Topsøe Holding A/S
Ülgen, Sinan (TUR), Founding and Partner, Istanbul Economics
Vance, J.D. (USA), Author and Partner, Mithril
Wahlroos, Björn (FIN), Chairman, Sampo Group, Nordea Bank, UPM-Kymmene Corporation
Wallenberg, Marcus (SWE), Chairman, Skandinaviska Enskilda Banken AB
Walter, Amy (USA), Editor, The Cook Political Report
Weston, Galen G. (CAN), CEO and Executive Chairman, Loblaw Companies Ltd and George Weston Companies
White, Sharon (GBR), Chief Executive, Ofcom
Wieseltier, Leon (USA), Isaiah Berlin Senior Fellow in Culture and Policy, The Brookings Institution
Wolf, Martin H. (INT), Chief Economics Commentator, Financial Times
Wolfensohn, James D. (USA), Chairman and CEO, Wolfensohn & Company
Wunsch, Pierre (BEL), Vice-Governor, National Bank of Belgium
Zeiler, Gerhard (AUT), President, Turner International
Zients, Jeffrey D. (USA), Former Director, National Economic Council
Zoellick, Robert B. (USA), Non-Executive Chairman, AllianceBernstein L.P.

Auch das genaue Durchforsten der Teilnehmerliste bringt keine Hinweise auf die Gründe für die Teilnahme von Frank Bsirske.

Kein leichtes Unterfangen das Ganze, sondern eine recht schwierige Aufgabe.

Aber wie wäre es denn, wenn Frank Bsirske Haltung zeigen würde und trotz Geheimhaltungsversprechen den ganzen Bilderberg in die Luft fliegen lässt, in dem er den Mitgliedern von ver.di in ihrer Mitgliederzeitung publik alles öffentlich macht, was da gelaufen ist und noch laufen wird.

 

Das ist deshalb ganz wichtig, damit jede zukünftige Bilderberg Konferenz sich hüten wird, jemals wieder Gewerkschafter einzuladen, die Gewerkschaftsmitglieder nicht nach Beweggründe ihres Vorsitzenden suchen müssen und Frank Bsirske selbst sich wieder morgens im Spiegel in die Augen schauen kann.

 

Quellen: abgeordnetenwatch, wikipedia, taz, ver.di 

Bild: flickr